Finnland Helsinki Travel-Blog

Städte-Reise Helsinki Logbuch #3

Frisch ausgeruht und mit neuem Schwung, machten wir uns am späten Nachmittag wieder los um weiter Helsinki zu entdecken. Nach dem warmen sonnigen Tag, schlug das Wetter am Abend in Helsinki leider ganz schnell um. Es war zwar trocken, aber es wurde windig und damit auch kalt.

Wir sind weiter zu Fuß unterwegs, weil die Abstände zwischen den Sehenswürdigkeiten in Helsinki, nicht so weit auseinander liegen. Der Gratis-Stadtplan, den man fast überall bekommt, reicht völlig aus für die Orientierung. Unser nächstes Ziel ist wohl das Wahrzeichen von Helsinki und mit seiner großen Treppe davor, wirkt es schon ein wenig imposant.

Dom

Schlicht und Klassisch

Wir sind am Dom von Helsinki, der von Ludwig Carl Engel, einem deutsch-finnischen Architekt entworfen wurde. Gebaut wurde der Dom zwischen 1820 und 1852 im klassizistischen Stil.  Die Sonne geht gerade unter und das Licht ist optimal für ein paar schöne Fotos.

Oben von der Treppe aus, hat man einen guten Blick auf den großen Senatsplatz mit der Statue von Alexander dem II in der Mitte, dem dem russischen Zaren. Wegen seiner finnischfreundlichen Politik wurde er in Finnland geachtet und ihm zu Ehren wurde 1894 dieses Denkmal nach seinem Tod  1881 errichtet.

Im Inneren des Dom wird man von der skandinavischen Schlichtheit empfangen. Keine bunten Fenster oder Bilder an den Wänden. Der Altar, die Orgel und einige Leuchter sind die einzigen Elemente, die mit Gold verziert sind.

Die Orgel wurde 1967 von Marcussen & Søn (Dänemark) gebaut und das Orgelgehäuse stammt von einem Vorgängerinstrument der Orgelbauer Lohrmann und Walcker aus dem Jahr 1847.

Kirchentag

Heute ist Kirchentag für uns, denn nun kommt mittlerweile die vierte Kirche die wir uns in Helsinki anschauen. Die Kathedrale liegt in der Nähe vom Hafen und ragt auf einem kleinen Fels mit ihren roten Backsteinen, weit sichtbar über der Stadt.

Die finnisch orthodoxe Kirche Uspenski wurde wurde unter der russischen Herrschaft erbaut und passt so gar nicht in das westeuropäische Stadtbild von Helsinki. Sie ist die grösste orthodoxe Kirche in Westeuropa. Leider hatte die Kathedrale Uspenski schon geschlossen und wir schauten sie uns nur von außen an.

Neben der Kathedrale befand sich ein kleines Fischerviertel mit einigen Szene-Restaurants und einer Karaoka-Bar. Karaoke erfreut sich in Finnland großer Beliebtheit und hier wurden auch schon eine Karaoke-WM ausgetragen.

Uspenski

Fischerviertel

Baden im Hafen

Am Hafen befindet sich ein 40 m hohes Riesenrad mit dem Namen SkyWheel von dem man eine Aussicht auf Helsinki genießen kann. Unterhalb des SkyWheel befindet sich das Allas Sea Pool, einem Meeresbad und Sauna.

Hier können Besucher im Hafenbecken das ganze Jahr über schwimmen und das bei realen Temperaturen von vielleicht 13-15 Grad. Das Wasser wird aber gefiltert, so das man keine Angst haben muss, vor dem schmutzigen Hafenwasser.

Wer nicht so Hartgesotten ist, der kann in den normalen Pool, bei schnuckeligen 27 Grad eintauchen. Zum wiederaufwärmen geht man in die für Finnland bekannte Sauna.

Es gibt Liegestühle und eine Lounge-Terrasse, die zum chillen mit Freunden einlädt. Bei einem Bier oder Cocktail, genießen man hier im Sommer die mediterrane Atmosphäre. Uns war es heute leider zu windig und zu kalt dafür.

SkyWheel & Lounge

Hafenpool

Pizza mit Wasser

Der lange Tag neigte sich nun langsam dem Ende entgegen und wir wollten diesen in einem Restaurant in Helsinki genussvoll abschließen. In einem italienischen Restaurant namens La Famiglia in der City, nahmen wir Platz und auf der Menu-Karte fanden wir beide gleich eine Vegan-Pizza, mit Avocado und anderen Gemüse.

Zu trinken in Skandinavien, gibt es für uns fast immer Wasser, denn die Preise für Bier oder Wein sind sehr hoch, sowie das Glas Wasser was André bekommen hat.

Pizza vegan

Wasser im Rotweinglas ist keine gute Idee gewesen von der Bedienung, denn irgendwie ist André mit dem Arm über dem Glas hängengeblieben und prompt landete das Wasser mitten auf der Pizza und schwappte noch zum Überdruss auf die Hose.

Große Aufregung entstand bei uns beiden und der Bedienung, aber es war ja nur Wasser. André bekam vom Restaurant zwar eine neue Pizza angeboten, aber probierte erst einmal die Vegan-Pizza mit natürlichem Wasser.

Alles halb so schlimm, denn das meiste Wasser landete auf der Hose und nicht auf der leckeren Pizza.

 

Wie geht es weiter?

Lest im nächsten Reiselogbuch mehr von unserer Städtereise nach Helsinki und warum man eine Free-City Guide Tour machen sollte.

 

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