Finnland Helsinki Travel-Blog

Städte-Reise Helsinki Logbuch #4

Der dritte Tag unserer Städtereise in der finnischen Hauptstadt Helsinki ist nun angebrochen. Mit müden Beinen, von der langen Sightseeing-Tour am Vortag, sind wir aufgestanden. Die letzte Nacht im Hostel war zwar ruhig, aber früh morgens wurde hier in der Strasse, wo sich das Hostel befindet schon lautstark gearbeitet.

Nachdem wir uns frisch gemacht hatten und unseren Sachen wieder gepackt haben, war es an der Zeit vom Hostel auszuchecken und in City zu fahren zum frühstücken. Ja, wir haben uns zum fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln entschieden. Außerdem ist es immer wieder schön, mit diesen alten Straßenbahnen, die Stadt zu erkunden. Dies hätten wir eigentlich den Tag davor schon machen sollen.

Strassenbahn

Laufen oder fahren?

An der Rezeption im Hostel sagte man uns, das eine Straßenbahnstation ca. 200 Meter vom Hostel aus entfernt liegt und die Linie 3 direkt zum Olympia-Terminal (Hafen) fährt. Dort wollten wir unsere Sachen im Schließfach einschließen.

Außerdem wurde uns gesagt, dass man an Parkscheinautomaten auch Fahrkarten kaufen kann, aber dies stellte sich später, als etwas schwierig heraus. Der Automat, der neben der Haltestelle stand, schluckte nur Bargeld und das hatten wir nicht, weil wir es eigentlich von Skandinavischen Ländern so her kennen, das man mit Karte zahlt.

Hier in Finnland scheint es so, das einige Sachen noch mit Münzen gezahlt werden. In der Straßenbahn selber konnten wir nun auch nicht bezahlen und so blieb uns nichts anderes übrig, wieder ein Stück zu laufen.

Als wir nach einigen Stationen endlich eine Metro-Station erreicht haben und dort ein richtiger Fahrkartenautomat stand, konnten wir nun endlich zwei Tagestickets á 9€ mit der Karte kaufen und damit durch die Stadt fahren. Insgesamt lagen wir nun fast eine Stunde hinter dem Zeitplan und um 10 Uhr mussten wir am Treffpunkt, für die Free Walking Tour, sein.

Den Rucksack haben wir wieder am Bahnhof im Schließfach verstaut, weil wir keine weitere Zeit verlieren wollten und gefrühstückt haben wir dann auch im Bahnhof. Kaffee und einfach belegte Brötchen reichte völlig aus für uns.

 

Frei Führung

Es ist 10 Uhr und wir stehen an der Domtreppe, von wo aus die Free-Walking-Tour durch Helsinki beginnen sollte. Wir werden von einer jungen Studentin mit grünem Cap begrüsst und zusammen mit einigen anderen Touristen aus Australien, Argentinien und Neuseeland begannen die Tour bei windigem und kalten Wetter.

Der Guide erzählte und etwas über die Geschichte von Helsinki und was für ein Volk die Finnen sind. Auf der Tour besuchten wir verschiedene Plätze und Gebäude, die vom historischen Wert sind oder es aber auch einfach etwas Interessantes zu erzählen gibt. Zum Beispiel die „Neue Bibliothek“ oder „Suomen Pankki“, die Bank von Finnland.

Finnland Bank

Kleinste Statue in Helsinki

Wir wollen aber nicht zu viel verraten von dieser Tour. Wer Interesse hat, der kann sich gerne hier anmelden für eine Free-Walking-Tour. Diese Touren, werden in vielen Städten und weltweit angeboten.

Die Tour dauerte zwei Stunden und komplett Gratis. Es werden nicht alle großen Sehenswürdigkeiten besucht, sondern vielmehr geht man durch das alte Helsinki rund um den Dom und Hafen.

Wer möchte, gibt dem Guide eine kleine Spende am Ende der Tour. Wir hatten schon einige Free-Walking-Tours mitgemacht und die waren immer sehr gut.

Kallio

Nach der Rundführung durch Helsinki, begaben wir uns nun in Richtung nördlichen Teil der Stadt. Mit der Strassenbahn Linie 3 fuhren wir in Richtung Kallio. Das ehemalige Arbeiterviertel hat sich in den letzten Jahren zu einem Szene-Viertel entwickelt, in dem Studenten und Künstler ihren Platz gefunden haben.

Es gibt hier zahlreiche schöne Café´s, Bars, Restaurants, Designboutique, Vintage und Bio-Läden.  Ganz einfach gesagt, Kallio ist das Berlin-Kreuzberg oder St.Pauli von Helsinki!

Kallio Kirche

Second-Hand

Leider war es heute sehr windig und kalt und ein Werktag, so dass hier leider nicht sehr viel los war. Wir schlenderten aber durch die Strassen vom Stadtteil Kallio und besuchten einige Second Hand-Läden und bestaunten die Kirche von weitem auf dem Hügel von Kallio, bevor wir in das vegetarische Restaurant Sivoplee an der Toinen linja Nr 7 einkehrten.

Nach dem Mini-Frühstück und der Führung durch Helsinki, waren wir ganz schön hungrig geworden.

Das Sivoplee hat ein sehr großes Salatbuffet mit einer Auswahl an verschiedenen Sorten Salat, Gemüse,Pasta, Früchten und vielem mehr. Zum Salat gibt es Brot und kostenlos Wasser.

Der Preis wird nach Gewicht bezahlt und das ist nicht ganz billig hier. Für 1 kg berechnet man ca 20 €. Außerdem kann man hier noch veganen Kuchen, Pralinen und einen Smoothie verzehren.

Der Salat war frisch und es hat uns sehr gut geschmeckt. Alles in allem, können wir aber das Sivoplee wirklich empfehlen, weil die Auswahl und die Qualität wirklich hervorragend ist, auch wenn der Preis etwas hoch ist. Es war eines der besten vegetarischen Restaurants, die wir besucht haben.

 

Mumin

Uns zog es wieder zurück ins Zentrum von Helsinki, weil so langsam mussten wir in Richtung Hafen, denn das Schiff legt bald wieder ab. Doch etwas Zeit hatten wir noch und zu guter letzt, durfte eine kleine Shopping-Tour nicht fehlen.

Wir gingen in das Einkaufszentrum Forum am Bahnhof, weil draußen war es ja etwas ungemütlich und kalt. Außerdem befand sich hier der Mumin-Shop.

Mumin-Shop

Die Mumins sind kleine, niedliche, finnische Trollwesen und erinnern ein wenig an Nilpferde. Sie wurden von der Künstlerin Tove Jansson gezeichnet und sind mittlerweile weltweit berühmt. In Finnland gibt es Museen, Café´s und vieles mehr mit Mumin.

Hier im Mumin-Shop findet jeder Fan etwas. Ob es einfach eine Tasse ist oder ein Regenschirm. Es gibt fast nix, wo nicht Mumin selbst oder eine der andere Charaktere der Mumin-Saga mit drauf ist.

Wir  ein paar Postkarten, die wir an Familie und Freunde verschickten, kleine Muminlampen, ein Stofftier und Helene wählte einen Schlüsselanhänger mit der immer grimmig guckenden „Lilla My“.

Im Shopping-Zentrum selber gab es nicht viel mehr zu sehen. Es sind die immer gleichen Ketten, wie in vielen anderen Städten auch. Wir selbst sind auch nicht die Shopper die von einem Laden in den nächsten laufen. Vielmehr wollen wir uns die Stadt anschauen und erleben.

 

Näkemiin

Die Reise in Helsinki endete hier und wir machten uns mit unseren Sachen auf zum Hafen um mit dem Schiff  „Siljan Symphony“ wieder über die Ostsee nach Stockholm zu schippern.

Insgesamt hat Helsinki uns mit seiner ruhigen Art und den wenig hektisch wirkenden Menschen sehr gut gefallen. Leider reichte, wie immer die Zeit nicht aus, sich Alles anzuschauen, sowie das Unesco Weltkulturerbe Suomenlinna.

Das Wetter war nicht geeignet und es wird empfohlen, sich einen Tag dafür Zeit zu nehmen. Aber wir werden sicherlich nicht das letzte mal hierherfahren und dann werden wir auch davon berichten.

Bis dahin sagen wir Näkemiin Helsinki!

 

Dies war der letzte Beitrag von der Helsinki Staädtereise. Lasst doch gerne einen Kommentar da, wenn ihr Anregungen oder wenn euch die Reihe gefallen hat. Wir freuen uns darüber sehr.

 

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