Bulli-VW T3

Unser Herz hat entschieden

Wir haben, wie wahrscheinlich viele Andere, die träumerische Vorstellung (You Tube ist schuld), mit einem Campervan durch das schöne Skandinavien und dem Rest von Europa zu reisen.

Geblendet von Äusserlichkeiten haben wir uns einen Klassiker gekauft den wir zu einem Camping-Bus ausbauen wollen. Der Volkswagen VW T3 Syncro aus dem Jahre 1988 hat unser Herz erobert und wie es in der Liebe so ist, gibt es immer Höhen und Tiefen.

Lese in dieser Blog-Serie, wie wir zu diesem Bulli gekommen sind, wie wir ihn innen umgebaut haben und welche Probleme noch auftraten.

Die Straßen sind bereit

Die Idee

Unsere Reisen in den letzten Jahren unternahmen wir immer mit unserem Peugeot 206 und haben dabei in unserem Fjällräven Zelt auf Campingplätzen oder in der Natur geschlafen.

Der kleine Löwe war voll gepackt mit einer Kühlbox, Stühlen, ein Tisch, Essen, Kleidung, Drone, Fotoausrüstung und vielem mehr. Aber  man konnte durch den Rückspiegel immer nach hinten durch schauen.

„Packen, auspacken, einpacken“

Aber die ständige Packerei und das Zelt auf und abbauen kostete viel Zeit und nervte ab und an auch. Besonders dann, wenn das Wetter nicht mit spielt und man eigentlich doch Urlaub hat und nach langer Fahrt sich in den Stuhl fallen lassen will.

Manchmal dauerte es bis zu einer Stunde, bis wir endlich im saßen und angefangen haben zu kochen oder das Bier auf machten. Nun, dass sollte Alles ein Ende haben und wir spielten mit den Gedanken uns ein Zuhause auf 4 Rädern zu kaufen.

„Willst du mehr von unseren Reisen lesen, so schau doch mal hier vorbei:“

 

Die Suche

Wir haben den ganzen Herbst und Winter vor dem PC gesessen und nach einem passenden Campervan gesucht.

Täglich wurden neue Transporter von VW, Toyota oder anderen Herstellern auf der schwedischen Anzeigenplattform Blocket.se hochgeladen. Wir sind keine Karosseriebauer oder KFZ-Mechaniker, so das unser neues Reisemobil in einem tadellosen Zustand sein sollte.

„Come in and find out“

 

Unsere Kriterien für einen Campervan waren:
  • Er muss in die Garage passen
  • Er soll noch als PKW durchgehen (billiger auf Fähren)
  • Der Innenraum musste ausbaufähig sein oder schon fertig wie ein VW California oder Westfalia
  • Zustand sollte gut sein
  • Platz für 2 Personen bieten
  • Optional: Allrad & Benzin

 

Schwedens heißer Draht im Anzeigenmarkt

500 km fahren zum Gucken

Im Frühjahr haben wir dann endlich unseren  Traum-Camper im Internet entdeckt.

Gefunden haben wir den Bulli nun auf dem schwedischen Anzeigenmarkt Blocket.se, bei einer Privatperson in der Nähe von Helsingborg.

Gesucht hatten wir schon ca. 6 Monate nach einem Bulli oder ähnlichem und hatten uns so einige Schrottkisten schon angeschaut! Dieser hier machte auf den Bildern einen sehr guten Eindruck und die 500 km nahmen wir gerne auf uns um uns den Bulli anzuschauen.

Visite

Da stand er! Der Volkswagen T3 Caravelle Syncro von 1988 und lächelte uns mit seinem neuem weißen Lack an. Das Wort Rost war hier kaum angebracht, weil man fand nix und der Bus wurde neu lackiert. Außerdem ist der T3 Syncro unten rum komplett schwarz, weil er einen neuen Unterbodenschutz hat.

„Der Motor machte auf uns einen normalen Eindruck und da wir sowieso keine Ahnung hatten, konnten wir auch nicht wissen, was und noch erwarten wird.“

Probefahrt … Alles ok! Eigentlich wie neu, dachten wir uns! Ok die Bestuhlung war schon arg benutzt, aber die sollte ja sowieso raus. Also wurde der Bus gekauft und wir waren die neuen und stolzen Besitzer eines Bulli´s.

Die Daten des Bulli´s:

Der Vw T3 Syncro ist aus dem Jahre 1988 und ist Wassergekühlt (WBX). Er hat 95PS/70KW und ist ein Benziner. Der Kilometerstand 2017 war 220.000 km.

Überführt

Nun konnten wir den Bulli nicht so ohne weiteres einfach unter die Arme klemmen oder im Kofferraum unseres 206er Peugeot verstauen, so das wir ihn erst einmal dort stehen lassen musste.

Der Verkäufer  hatte eine große Lagerhalle, so das dies kein Problem war. Vielen Dank noch einmal dafür.

Wieder zurück in Stockholm, mussten wir uns daran machen, zu schauen, wie wir den Bus nach Hause bekommen. Der Bus hatte keinen schwedischen TüV, so das wir den nicht über die öffentlichen Straßen bewegen durften. So beschlossen wir, ein Transportunternehmen zu beauftragen, den Bulli aus Helsingborg abzuholen und bei uns abzuladen.

„ÜberGeld spricht man nicht“

Gesagt getan! Ging alles ganz fix über E-Mail und die Bezahlung war auch kein Problem. Hier in Schweden gibt es Swish! Mit einer App auf dem Smartphone, schickt man Geld hin und her, mithilfe der Telefonnummern. Nach ein paar Wochen, war es dann soweit. Der Bulli stand nun endlich in unserer Garage und sollte nun zu unserem Reisemobil umgebaut werden.

Garagenplatz

So geht es weiter

Un der nächsten Folge dieser Serie, werden wir alles rausnehmen und uns den Bus noch genauer ansehen. Es bleibt spannend, also sei dabei und verfolge, wie unser Projekt sich entwickelt.

Außerdem kannst du den Bulli auf Instagram und Facebook folgen oder du abonnierst unseren Spamfreien Newsletter.

Bis dahin, alles Gute!

Helene & André

 

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